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Ein Bildstock zur Schmerzhaften ist bereits um die
Mitte des 15. Jh. bezeugt. 1621 wurde eine kleine Kapelle errichtet,
welche den Platz einer Wallfahrtskapelle zur
Schmerzhaften Mutter Gottes einnahm. Die älteren
Bauten verschwanden beim grundsätzlichen Neubau 1680. Bei weiteren
Veränderungen 1765/66 entstand das heutige Schiff und der Altarraum
wurde erhöht. Die profilierten Kapitelle der Wandpfeiler tragen
stuckierten Muscheldekor. Das Lagerhaus überspannt eine auf
unregelmäßigem Umriss aufgesetzte Kuppel, der Altarraum schließt mit
einem Kreuzgratgewölbe ab. In der Kuppel finden sich Szenen aus dem Buch
Esther und die Brustbilder der vier Evangelisten. Am Altarraum
erscheinen die drei göttlichen Tugenden, ergänz durch die Constantia. Beachtung verdienen die Fresken von Josef Anton
Zoller (1730-1791). Der marmorisierte Stuckaltar geht zurück in das Jahr
1766.
Diese
Kapelle befindet sich im östlichen Teil des Dorfes, in einer Wiese etwas
abseits der Staatsstraße und ist
das wahre Schmuckstück des Dorfes
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