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...und Brötchen
probieren. Fahren wir weiter liegen links wie rechts, hinter einem alten
Feldkreuz, die weiten Wiesen des Dorfes. Wir stehen jetzt am Platz, wo es bis
vor wenigen Monaten noch das alte Gasthof „Neuwirt“ gab, das jahrzehntelang
viele Nehmen wir die Strasse nach rechts, führt sie uns zu zwei namhaften Häusern, Brunner und Garber. Ein Feldweg führt und weiter bis zur Staatsstraße und ein anderer, etwas linkerhand, in die Neubauzone des Dorfes. Zurück am Eingangsplatz liegt links das alte Feuerwehrhäuschen und vorbei an einem antiken Wegkreuz finden wir jetzt ihre neue Halle. Immer geradeaus stoßen wir an die letzte Tabakhandlung, was gleichzeitig auch der letzte Gemischtwarenhandel des Dorfes war. Er wurde vor kurzem geschlossen. Das angrenzende Gebäude ist die Schule bzw. der Kindergarten.
Am Dorfplatz
angekommen, stehen wir vor der Pfarrkirche mit anliegendem Pfarrhaus. Es teilt
sich die Straße „Im Peuren“ und wir können
Wir kehren wieder auf den Kirchplatz zurück und halten uns diesmal links, Richtung „Haus Abfalterer“, einem Haus mit Familienwappen aus dem Jahre 1690. Etwas weiter gelangen wir zum „Hanselmoar“, einer von wenigen Bauernhöfen mit getrenntem Stallgebäude und einem schönen alten Steinbrunnen am Wegrand. Dazu gehört auch das Marienstöckl an der Kreuzung zu bereits erwähnter Waldschenke „Schiffregger“ und dem Gebäude „Neuwirt- Dependance“, wo vor Jahren ebenfalls Jugendgruppen untergebracht waren. Heute befindet sich hier eine Häusergruppe, über deren Baustil man wiederum diskutieren könnte.
Links von der
Stöcklkapelle gelangen wir wieder an die Hauptstraße und direkt in die
Bahnhofstraße. Wir überqueren die Rienz, einen Nebenfluss des Eisacks, und sind
am Bahnhof angelangt. Auch dieser wurde vor wenigen Jahren stillgelegt. Neben
dem alten, bestens restaurierten Landgasthaus „Steger“ entstanden in dieser
Siedlung letzthin mehrere neue Wohnhäuser. Ein Feldweg bringt uns in das sehr
romantisch gelegene Bad Ilstern. Es ist dies ein Heilquellenbad, leider seit
vielen Jahren unbewirtschaftet. Zu diesem Bad gehört auch die Kapelle des hl.
Ulrich, welche noch heute am kirchlichen Leben von St. Sigmund teilhat. Ihr
Entstehen geht zurück in das 14. Jh. Man sagt, sie wurde auch vom
österreichischen Kaiser Franz-Josef gewürdigt. Grundtext: Flavio Boccagna |