Feinschmeckereien

 

Die Küche von St. Sigmund basiert natürlich auf der bestens bekannten Südtiroler Küche. Ich möchte versuchen einen kleinen Einblick in die typische Pustererküche zu geben. Die Rezepte sind in ihrer Ausführung sehr einfach. Sie werden dabei die ganz eigenen Düfte dieser Küche kennen lernen.
 


Speckknödel
 

Es gibt viele verschiedene Arten von Knödeln, aber diese sind die typischen für das Pustertal.  

Zutaten:

150 g
altbackenes Weißbrot
100 g
geräucherten Speck
1 klein gehackte Zwiebel
4 Tl fein gehackte Petersilie
2 Eier
100 ml Milch
1-2 El Mehl
1 El zerlassene Butter
Salz, Schnittlauch
etwas Fleischsuppe

Das Brot in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Speck sehr klein schneiden und zum Brote geben, Zwiebel in Butter abrösten. Die Eier mit einem Teil der Milch verquirlen, Salz und Petersilie untermischen und über das Brot gießen. Eine halbe Stunde ziehen lassen. Mehl, Salz, Zwiebeln und die restliche Milch zugeben. Mit nassen Händen Knödel formen und in siedendem Salzwasser circa 15 Minuten gar ziehen lassen. In kräftiger Fleischsuppe mit Schnittlauch bestreut servieren.

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Tirtlen

Zutaten für circa 16 Tirtlen:


300 g
Roggenmehl
150 g
Weizenmehl
50 g
Butter
Salz
Circa ½ Liter eine Mischung aus Wasser und Milch

Füllung:


1 kl Zwiebel
etwas Olivenöl
1 Tl Mehl
circa ¼ l Wasser
etwas Weißwein

400 g
Sauerkraut
Salz und Pfeffer
4-5 Wacholderbeeren
1 Messerspitze Kümmel

Aus den Zutaten einen nicht zu festen Teig kneten. 1 Stunde zugedeckt rasten lassen. Aus dem gerasteten Teig wird eine 5 cm dicke Rolle geformt, von der man nach und nach eine Scheibe herunter schneidet, zu einem dünnen, handtellergroßen Blatt austreibt, mit der Krautfüllung füllt, mit einem zweiten Tirtel zudeckt und an den Rändern andrückt. In heißem Fett hellbraun backen.
Für die Fülle die Zwiebel klein hacken, die Butter anrösten, mit Mehl bestauben und mit Weißwein löschen. Etwas einkochen lassen. Das Kraut klein hacken, in den Topf geben, würzen und eine halbe Stunde dünsten. Vor dem Weiterverarbeiten erkalten lassen.

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Mohnkrapfen

Zutaten:

500 g
Weizenmehl
1 Eigelb
1/16 l Olivenöl
1 Messerspitze Salz
1 El Ruhm
1 El Zucker
Milch


Füllung:

300 g Topfen
150 g
gemahlener Mohn
1 El Honig
1 Messerspitze Zimt
1 Vanillezucker
Etwas Zitronenschale
Staubzucker


 

Aus den Zutaten einen nicht zu festen Teig kneten und zugedeckt an einem warmen Ort rasten lassen. Mit dem Nudelholz nicht zu dünn austreiben und in 10 cm breite Streifen schneiden. Auf die Hälfte des Streifens in regelmäßigen Abständen die Fülle geben, die andere Hälfte darüber schlagen, mit den Händen andrücken, 10 cm große Krapfen abradeln. In heißem Fett schwimmend goldbraun braten.
Für die Fülle den Mohn in einer großen Eisenpfanne gut erhitzen und abrösten, dann kaltstellen. Den Mohn mahlen und in der gezuckerten Milch unter Rühren dick kochen. Vom Herd nehmen und den Honig einrühren - ein recht üppiges Gericht.
 

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Torte von Stefania

Zutaten:

400g Mehl

250 g
Zucker
200 g
 Butter
4 ganze Eier

70 g
bitteres Schokoladepulver
1 Hefe
Etwas Zitronenschale

 

Das Mehl in eine Schüssel sieben, mit Zucker, Eier, weicher Butter und der Hefe vermischen. Wir kneten daraus einen Teig und geben auch die Zitronenschale dazu. Inzwischen heizen wir den Ofen auf 200 Grad und fetten eine Springform von etwa 25-30 cm gut ein. Der Hälfte des Teiges wird das Schokoladepulver beigemengt und aus beiden formt man mit einem Löffel 7-8 cm große Häufchen. Damit füllen wir abwechselnd die Form und schieben sie in den Ofen. Nach ca. 1 Stunde  machen wir die Stäbchenprobe.
Man kann nach Belieben dem Teig auch 200 g geraspelte Haselnüsse beimengen. Der Kuchen kann auch mit einer Schokoladeglasur überzogen und anschließend mit Haselnüssen bestreut werden.

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